Archive for April, 2008

Stadtbesichtigung

// April 21st, 2008 // 5 Comments » // Wien

Ich habe mal wieder so einiges erlebt und will euch nun davon berichten.
Nachdem ich am Samstag bei Maria eincheckte begab ich mich auf den Weg um die Stadt abzuchecken und habe mir wirklich so einiges angeschaut. Alles zu fuss. Das Wetter war verdammt gut und so habe ich mich ab und an mal in einem Park fallen lassen, Leute beobachtet oder gelesen. Die Parks hier werden alle sehr gut gepflegt. An jeder Ecke findet man wunderschöne, gut riechende Blumenbeete vor und an vielen Stellen sind großflächig Rosensträucher der verschiedensten Arten angelegt. Im Sommer muss das fantastisch sein durch die Parks zu schlendern. Denke das wär was für dich Mum :) .
Dank des guten Wetters waren so einige Menschen auf den vielen Wiesen um zu faulenzen, zu lesen oder sich sportlich zu betätigen. War schön mit anzusehen.
So gegen  21Uhr war ich wieder da “Heim”. Maria machte sich gerade fertig um mit ein paar Leuten ins Rathaus zu gehen.
Das nichtüberdachte Innere wurde für eine große Studentenparty umfunktionier. Sie fragte mich ob ich nicht mitwolle. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. So lernte ich noch ein paar andere nette Leute kennen. So ca. 3Uhr begaben wir uns auf den Rückweg.
Am Sonntag war erstmal länger ausschlafen angesagt. Am Nachmittag traf ich mich mit einem Ungarn den ich am freitag im Hostel kennengelernt habe. Er ist Ingenieur in Ungarn und versucht nun hier Fuss zu fassen. Konnten uns nett bei einem köstlichen Eis unterhalten. Eigentlich wollte ich gestern ja ein paar Museen besuchen aber das habe ich auf heute verschoben. Werde also jetzt losziehen was essen und dann die Museen abchecken ;) .

Die Amis

// April 19th, 2008 // 2 Comments » // Wien

Ich bin von dem Hostel sehr angetan. Hohe Qualität zu wenig Preis. Das ist bis jetzt das beste Hostel was ich gesehen habe. Große Räume, KeyCards zum öffnen der Türen, großzügiges Bad, warme Farben und Bilder an den Wänden machen den Aufenthalt sehr angenehm. Zudem gab es gerade ein gutes Frühstück nach AllYouCan eat Stil. MEININGER nennt sich die HostelKette und ist auch seit kurzem in Berlin vertreten. Also nur zu empfehlen.

Ich war dann gestern noch ne Weile draussen und wollte eigentlich zur Donau laufen bis ich dann mitbekam, dass das ja doch nen ganz schön weites Stück ist. So bin ich in die Nähe des Hostels und habe mich da ein wenig umgeschaut. Ich gönnte mir noch nen Döner und begab mich sogleich in mein Zimmer. Dort schliefen dann schon wie sich später herausstellte drei Amerikaner aus Maryland. Ungewöhnlich alt meiner Meinung nach. Sah bis jetzt immer nur Leute bis zu einem Alter von ca. 25 Jahren. Diese hier sind entschieden älter. Ich bekam heute beim Frühstück die Möglichkeit mit ihnen zu reden. Alle sind sie geschieden und leben nun zusammen mit ihren Kindern in einem großen Haus. Nuklear Family nennen sie das. Ich sage dazu Patchworkfamily ;) . Die Drei sind erstaunt darüber so viele junge reisende Menschen auf ihre Weg durch Europa zu sehen und fühlen sich ein wenig “zurückgeblieben” weil sie die Chance nie hatten in so jungen Jahren viel rumzukommen.

Ok. Ich mache mich jetzt auf den Weg zu Maria. Habe mich mit ihr zu 12 Uhr verabredet. Ich werde mir heute Nachmittag noch so einiges anschauen. Vielleicht gehe ich auch schon heute in dad Naturhistorische Museum.

Euch einen schönen Tag.
Albrecht

P.S.: Bilder von Paris findet ihr auf Grund der Menge wieder oben.

Wien

// April 18th, 2008 // 1 Comment » // Wien

HeyHo. Bin gut in Wien angekommen und habe mir für heute Nacht ein Bett in einem Hostel gemietet. Ab morgen übernachte ich dann 2 Tage bei jemandem fast fremden. Ich wurde vor einem Monat schonmal nett von der Dame (Maria) aufgenommen als ich kurz hier war um für die Uni Zeugnis und Unterschrift abzugeben.

Ich schreibe heute Abend ausführlich. Hier gibt es Internet :) .

Nur kurz

// April 17th, 2008 // 2 Comments » // Paris

Da ich heute wohl nicht mehr ins Internet komme aber gerade in einem Park bin mit FreeWifi will ich kurz verlauten lassen, dass es mir gut geht und ich morgen ziemlich zeitig nach Wien fliege. Ich denke ich werd so ca 5.30uhr aufstehen müssen…
Ich Schläge ja seit Montag in einem Hostel und gestern kamen wieder 2 interessante Leute. Eine aus Korea und der Andere eigentlich aus Japan. Er lebt aber schon seit 12 Jahren in den Staaten. Genauer gesagt in OC California. Da, wo die Temperatur selten unter 30°C sinkt. Macht Spaß und ist interessant sich mit den Leuten zu unterhalten.

Demnächst folgt mehr. Zudem bekommt ihr dann viele Neue Fotos zu sehen. Gerade kann ich nur keine hochladen, weil ich mit dem iPT schreibe.

@ de Vadda:)
Ich werde deinen Comment morgen bearbeitet haben.

Meeting with Carolin + Fotoshooting

// April 15th, 2008 // 4 Comments » // Paris

Soi ihr Lieben.
Das einzige was ich heute gemacht habe war mich mit caro zu treffen, nen Kaffee zu schlürfen und nen paar Bilder zu schiessen die ich euch hier mal gleich präsentiere. Sind ganz frisch ;) .
Ich würd mir hier ja gern mal nen Bike ausleihen (Ein Velo) und damit in der Gegend rumgurken aber es ist ziemlich kalt …
So werde ich morgen ins Louvre gehen und mich am Abend mit ein paar Leuten treffen.

P.S.: Nen Stativ habe ich heute gekauft. Dennoch bin ich mit den Bildern noch nicht so zufrieden. Schwer ist es die Linier zu halten. Ich arbeite dran und verspreche Besserung ;) . Ich mach mich jetzt auf den Weg ins Hostel. Meine Hände sind schweinekalt.
Tschööö

Lingfield + Wochenende

// April 14th, 2008 // 4 Comments » // Paris

Soi, es ist mal wieder an der Zeit etwas von mir zu berichten. Die letzten 4 Tage waren durchaus ereignisreich. So soll es sein.
Am Mittwoch letzter Woche bin ich zu meiner Cousine nach Lingfield gefahren. Das ist schon seit einiger Zeit so abgequatscht und darauf habe ich mich sehr gefreut. Das coole ist, dass ihre Hosteltern (sie ist AuPair – passt also auf Kinder auf) kurz vor meiner Ankunft in Lingfield in den Urlaub gefahren sind, wir also die 2 Tage meines Aufenthalts zusammen verbringen konnten.
An meinem Anreisetag holte mich Rieke vom Bahnhof ab und wir fuhren zu dem sehr schön eingerichteten Landhaus ihrer Hosteltern. Für meinen Geschmack zu groß. Wer braucht schon 16 Zimmer + 8 Bäder? Wird nie voll ausgenutzt. Nunja, so bekam ich mein eigenes Zimmer + Bad. Sie führte mich dann ein wenig auf dem Gelände rum. Zeigte mir wo die Bediensteten wohnen, wo das Baumhaus für die Kids gebaut wird, wo der Pool und der Tenniscourt ist. Kurz danach haben wir zusammen schön gekocht und “I am Legend” geschaut.
Am nächsten Tag, also dem Donnerstag, begaben wir uns, nach einem reichlichen Frühstück, auf den Weg nach Brighton. Brighton ist eine durchaus schöne Küstenstadt mit einem großen Pier an dessen Ende zu jeder Jahreszeit ein Rummel ist. Tagsüber ist dort fast nichts los aber Abends, so meint Rieke, geht da immer gut die Post ab. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick af die Stadt und den Strand. Noch etwas besonderes hat Brighton. Ein wohl gut betuchter Scheich schenkte der Stadt ein Gebäude mit einer aus aus dem Morgenland kommender Architektur. Es könnte eine Art Moschee sein aber muss es nicht. Auf jedenfall schon ein wenig eigenartig auf den ersten Blick, weil man sowas in der Region natürlich nicht unbedingt erwartet. Nach einem längeren Aufenthalt am Strand und einem Bummel durch die Stadt begaben wir uns wieder auf den 40min Rückweg. Wieder in Lingfield angekommen bekochte mich Rieke und buk “Kuchen”. Kuchen nicht aber sowas in der Art. Ich weis nicht mehr recht wie es sich nennt. Am Abend holten sind wir dann zusammen mit Svenja (eine Freundin von Rieke) in einen Pub gegangen. Der war gut und billig. Dort tranken, quatschten und spielten wir Billard. War wirlich sehr angenehm.
Der nächste Tag, ein Freitag war auch schon Abreisetag. Das Frühstück war diesmal recht kurz. Wir standen recht spät auf und da ich schon 11.30 am Flughafen sein musste sputeten wir uns etwas. Rieke fuhr mich zum Flughafen Heathrow. Dort verabschiedeten wir uns und ich ließ London nun hinter mir. Terminal 5, ganz neu und schick gemacht erwartete mich. Es ging alles recht fix. Hatte mich schon vorher, wie ich es immer mache, über das Internet eingecheckt und mir einen Sitzplatz ausgesucht. Als och dann im Flieger saß ging so ein schlimmes Unwetter los, dass alle Flüge erstmal in Warteposition verharrten. Wir waren schon auf dem Weg zur Startbahn und mussten dann da warten … viele andere Flugeuge ebenfalls. So was habe ich noch nie vorher gesehen. so viele Flieger in Warteposition … war ein cool anzusehender Stau vieler verschiedener Flugzeugtypen. Mehrere A320, und min. 2 Boing 747ner ergeben allein schon ein tolles Bilder ;) . Nachdem die schechtweeterfront abgezogen war konnten wir mit einer Stunde Verspätung starten. Der Flug war ruhig, ich genoss ihn. Am Flughafen Charles de Gaule angekommen wartete ich ewig auf mein Gepäck um mir dann sagen zu lassen, dass es mit der nächsten Maschiene kommen würde. Als auch dies nicht eintraf gab ich den netten franz. British Airways Angestellten die Adresse von den Hosteltern meiner Kumpeline Carolin. sie erwartete mich eigentlich schon seit geraumer Zeit am Bahnhof Gare du Nord, fuhr dann aber, weil sie an dem abend noch arbeiten musste, nach Le Raincy zurück. Ich folgte ihr viel später, wo sie mich dann am Bahnhof abholte. Der Abend wurde dann noch in einem feinen chinesischen Restaurant ausgeklungen in welches mich die Gasteltern von Carolin lieberweise einluden. All zu lang machten wir dann nicht mehr, es sollte ja am nächsten Morgen sehr früh losgehen. Zudem musste ich für die lange Autofahrt gut ausgeruht sein.
Der nächste Morgen lief fast so ab wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir kamen nur etwas zu spät am vereinbarten Treffpunkt an. Doch wie sich herausstellte war das gar nicht so schlimm, denn nicht nur wir kamen etwas unpünktlich. Nach langer Busfahrt zum Flughafen Orly hielt ich dann endlich den Schlüssel für den Wagen in der Hand. Ein Renault Scenic war für die nächsten 2 Tage unser Transportmittel. Eigentlich erwarteten wir einen 1er BMW oder einen Peugot 307 aber der Wagen war durchaus wie für uns gemacht. Gefiel mir und den Anderen sehr. Mit den Anderen meine ich die 4 AuPairs Carolin, Anna, Kathrin und Stephan. Unser erstes Ziel war der Mont St. Michel, welcher ca. 370km westl. von Paris an der Küste liegt. Dieser Mont St. Michel ist nicht einfach nur ein Berg (Mont) nein, auf ihm ist sogar ein großer Gebäudekomplex aus vergabgener Zeit welche heute gröstenteils für touristische Zwecke genutzt wird. Was damals die Funktion war kann ich euch nicht genau sagen. Fackt ist, dass diese “Burg” strategisch gut positioniert ist. Es ist nämlich so, dass der Berg eigentlich im Atlantik liegt und nur zur Zeit der Ebbe begehbar war. Heute ist aus touristischen Gründen eine Strasse errichtet worden. Ein militärischer Zweck liegt also nahe. Vielleicht wollten die Mönche auch einfach nur ihre Ruhe haben. Ich werde mich diesbezüglich nochmal informieren. Da wir eine recht ruhige Strecke bis dorthin wählten waren wir übrigens erst so gegen 14 / 15Uhr da. Als nächstes machten wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft und fanden diese in der Nähe von St. Malo. Wir checkten ein und fuhren dann nochmal in die Stadt um zu essen und um uns einen Eindruck von der Stadt zu verschaffen. Wir bestellten alle so, dass wir ein abwechslungsreiches Abendbrot zu uns nehmen konnten. Schnecken, Langusten, Austern, Steak, Krabben und anderes Getier wanderten in unsere Mägen. Das Eine hat weniger gut geschmeckt das Andere mehr. So gegen 22Uhr begaben wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Heim. Dort angekommen konnte ich einen indianischen Freudestanz um mein Gepäck machen. BA hat es mir tatsächlich zugesandt. Viel quatschen und dann schlafen war danach angesagt. Bilder zu dem WE oben in einer neuen Seite!
Am nächsten Tag, dem Sonntag, lag unser Ziel weiter südlich. Das Cap Fréhel erkundeten wir ausgiebig. Der Ausblick war einfach atemberaubend. Die Fotos geben das leider nicht so wieder aber sind teilweise sehr gut gelungen. Drei von uns waren immer damit beschäftigt tolle Fotos zu schiessen sodass auch gute dabei sein müssen. Zuvor sind wir noch an einem tollen Strand vorbeigekommen dessen Namen ich leider nicht mehr weis.
Wir verbrachten bstimmt 3 – 4 Stunden am Cap und mussten dann leider, nach einem Essen im ital. Restaurant, die Rücktour antreten. Vier Minuten nach Abgabetermin kamen wir bei Sixt in Orly an! Wir wären noch pünktlicher gewesen, wenn es denn nicht noch einige lustige Eskapaden gegeben hätte :) . Aber das nenn ich mal gutes Timing! So ca. 24 Uhr waren Caro und ich dann wieder zu Hause. Wir sind kurz danach eingeratzt. Am nächsten Morgen musste Caro ca. 10Uhr in der Schule sein. Wir fuhren beide in die Stadt. Da ich über den HospitalityClub keine Zusagen zum übernachten bekam organisierte ich mir ein Hostel in welchem ich jetzt die nächsten 4 Tage bin. Das blöde ist nur, dass die gar kein Internet haben. So werde ich mich immer zu Maccen reinsetzten müssen um mich zu informieren und um hier was vom Stapel zu lassen. Im übrigen scheint es so, dass ich mal wieder der einzige Junge bin hier in dem Zimmer. Bis jetzt habe ich noch niemanden hier gesehen aber die Klamotten die auf den Betten liegen sagen schon alles. Irgendwie ist das komisch … ;) .

Guti, mein Accu ist gleich alle. Ich wünsche euch was.

P.S.: Sitze hier an irgendeiner Strasse und habe nen FreeWLAN gefunden. Naja, eher ein WLAN Netzwerk welches nicht verschlüsselt ist. Glück gehbat. Bei Maccen scheints kein WLAN mehr zu geben :( . Werde dann jetzt wohl öfter hier sein und auf der Banke sitzen. Zukünfitg aber am Tag. Hier laufen ab und zu komische Menschen lang …

bYe

Wohlbehalten zurück

// April 13th, 2008 // 2 Comments » // Paris

Hallo liebe Leser. Ich verkünde kurz, dass ich soebend wohlbehalten zurückgekommen bin und ein enorm fantastisches Wochenende hatte, mit netten Leuten und saugutem Wetter.
Ich suche morgen ein ganz bekanntes Café auf und werde in diesem dann an meinem Bericht schreiben und Fotos hochladen. Sind wieder ganz tolle entstanden :) . Könnt euch schonmal drauf freuen.

Bis später also,
Albrecht

Freitag – Ehh, wo isn das Gepäck?

// April 11th, 2008 // 5 Comments » // Paris

Nun, eigentlich dachte ich, dass ich recht früh hier in La Rency ankomme und noch nen bissl weiterschreibe aber Pustekuchen … . Ich kam heute wohlbehalten in Frankreich an aber mein Gepäck leider nicht. Habe ewig gewartet. Dann nach ca. einer Stunde sagte man uns, dass das Gepäck noch am Flughafen in Heathrow sei aber mit der nächsten Maschiene nachgeschickt wird. Diese Maschiene jedoch musste kurz nach dem Start, das Wetter dort war durchaus übel, wieder umdrehen. Jetzt lasse ich mir meine Klamotten nach Le Raincy schicken. Denke aber nicht, dass die das zu morgen schaffen werden … .

Guti, ich muss leider schon Schluss machen. Die tollen Bilder die ich bei Rieke noch geschossen habe kann ich nicht reinstellen, da ich hier an einem anderen Rechner sitze.
Drückt mir die Daumen, dass morgen mit der Autoanmietung alles glatt geht ;-)

Vertrösten

// April 8th, 2008 // 7 Comments » // London

So, nun kommt er der mit Sicherheit schon langersehnte Bericht von den letzten Tagen.

Am Montagvormittag schlief ich erstmal wieder ne Runde aus bis ich mich auf die Erkundung der Umgebung begab. Diese Gegend hier gehört immernoch zu dem Zentrum von London. Mit der NorthernLine schafft man es in weniger als 20min bis zum PiccadillyCircus, welcher das Zentrum Londons bildet. Dementsprechend hoch sind hier auch die Mieten. Marco bezahlt für dieses Zimmer, welches ihr schon auf einem Foto sehen konntet, 700£! (876€) Auf die Frage hin woran das liegt antwortet er, dass die Nachfrage so hoch ist.  Ansonsten ist London eine riesen Emigrantenstadt. Man sieht sehr viele Schwarze und Asiaten nur eher selten sehe ich hier in dem Viertel jemanden bei dem ich der Meinung bin er sei Europäer.

am Nachmittag hatte ich ja eigentlich vor mit Franco und Vanni in das ScienceMuseum zu gehen. Dazu kam es aber nich, da Marco schon recht früh aus Berlin kam. Wir haben viel gequatscht und haben am Rechner was rumgefriemelt.

Abends sind wir vier ein wenig was essen gegangen bei einem Libanesen. War durchaus gut! Ich habe mal wieder das australische Bier “Fosters” getrunken. Danach sind wir in eine Taverne um richtig zu essen. Diese liegt genau im LondonBridge Market und ist genau das was ich mir vorgestellt habe. Holzkrüge, verrauchter Raum, weil an einem offenen Holzofen gebacken, gekocht und gegrillt wird, und rustikales Interieur brachten die richtige Stimmung. Leider vergaß ich meine Kamera sonst hätte ich das gern für euch festgehalten. Nujoa, all zu lang haben wir aber nicht gemacht. Franco und Vanni sollten am nächsten Tag einen fünfstündigen Test schreiben und Marco musste noch Sachen packen für Shanghai.

Dienstagvormittag versuchte ich mit Carolin (sie ist AuPair in Paris) zu telefonieren. Aber irgendwie ist die Leitung hier nicht richtig angeschlossen. Ich weis nicht recht. So mussten wir per ICQ eine Unterkunft in der Nähe von St. Malo finden. Wir suchten die entsprechenden Bleibe raus und sie rief an. Das war vielleicht was. Wir haben bestimmt 3h gebraucht bis wir eine fanden. Alles war belegt für das WE und sie hat bestimmt 10 verschiedene Unterkünfte anrufen müssen … . Letztenendes haben wir eine hübsche für 5 Personen gefunden. Da bin ich vielleicht froh. Im auto zu pennen wäre zwar gegangen aber so dolle ist das ja auch nicht. Am Nachmittag bin ich dann in das ScienceMuseum geganfen … allein.

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Da ich mich gleich auf den Weg nach Lingfield zu meiner Cousine mache muss ich hier abbrechen und später weiterschreiben. Ich werde also heute London verlassen und die nächsten Tage bis Freitag dort verbringen. Haben einiges schönes geplant :) . Dazu später.

Sat/Sun

// April 7th, 2008 // 2 Comments » // London

Einen schönen guten Abend werte Leserschaft. Ich entschuldige mich in aller Form dafür, dass ich gestern nichts von mir hören lassen habe aber I was realy bussy. Im Folgenden lest ihr warum.

Der Samstag begann recht ruhig. Ich stand so gegen 9Uhr auf und versuchte mich erstmal zu duschen, was mir nicht so ganz richtig gelang. Das ist hier nen ganz komisches Wassererwärmungssytsem und extrem kalt duschen wollte ich nicht. Somit stieg ich dann auf normal waschen um. Interessiert das eigentlich jemanden? ;)
Bin dann losgezogen um etwas Essbares zu finden. Ich fand einen Konsom, welcher ähnlich zu denen ist, die es bei uns vor 10 Jahren noch gab. Es gibt hier viele dieser kleinen Einkaufsgelegenheiten. Könnte man auch mit einem Späti in Berlin vergleichen. Toastbrot, Salami, Butter, Käse und Milch sollten für das erste reichen. Zu “Hause” angekommen musste ich mich recht beeilen mit dem Essen. Meine Cousine (Rieke) und eine ihrer Freundinnen erwarteten mich um 12 Uhr an der VictoriaStation. 30 Minuten vor 12 machte ich mich auf den Weg und dennoch bin ich zu spät gekommen. Konnte ja nicht ahnen, dass die Northernline ausgerechnet an dem Tag vollkommen gessperrt ist. So kam ich über einige Umwege dann 10 Minuten zu spät. Als nächstes sind wir zu mir um die Taschen abzulegen und um uns von dort in das Stadtzentrum aufzumachen. Dort bestaunten wir unter Anderem das Harrods, welches voller nerviger Touristen war ;) . Am späten Nachmittag brachten wir Svenja, so der Name von der Freundin meiner Cousine, zur TowerBridge Station. Sie musste am Abend noch auf ihre Kids aufpassen und konnte somit nicht, obwohl sie so gern gewollt hätte, mit uns clubben gehen. Da mein Zimmer nicht weit von der TowerBridge entfernt ist waren Rieke und ich nochmal bei mir um uns einen Film anzuschauen. Waren schon nen bissl KO vom vielen hin- und hergelaufe am Tag, so dass wir einfach mal ne kurze Pause brauchten. So zwischen 9 ud 10 Uhr sind wir dann wieder los in das Stadtzentrum. Den ausgesuchten Club fanden wir, durch Hilfe von Riekes grandiosen Orientierungssinn, auf Anhieb. Spitzenklasse, laut Rieke, sei der Eintrittspreis gewesen. 1,5 Pfund (£) pro Bein oder auch 30 Pence pro Finger sind verdammt wenig. Zudem war die Mucke grandios und wir haben verdammt gut durchgehalten obwohl sie nur ein Glas Wein trank und ich ein Fosters. So gegen 2 Uhr verließen wir dann die Lokalität. Zu Fuss zurück, was doch nen ganz schönes Stückchen ist. Aber ich mag es halt Nachts durch fast leere Städte zu wandeln. Dabei viel mir vorallem in der Nähe von Clubs oder Bars vermehrt auf, dass besorgte Eltern oder Freunde ihre Kinder oder wiederum Freunde in Autos hieften oder durch die Strassen trugen. Männlich Personen wohlbemerkt waren das nie. Entweder sie halten mehr aus, geben sich nicht die blöße und verkriechen sich lieber oder es sind wirklich nur die jungen Mädchen die es einfach mal vollkommen übertreiben mit dem Alkohol. Manche von denen schienen gar nicht zurechnungsfähig gewesen zu sein so wie sie ins Auto gehieft wurden . . . .
Zu “Hause” bin ich recht schnell eingeschlafen. Am nächsten Morgen habe ich Rieke verabschiedet. Sie musste wieder arbeiten.
Ich habe heute nicht wirklich viel gemacht. Habe nur am Rechner gesessen mich ausgeruht, Kräfte für die nächsten Tage gesammelt, Wäsche gewaschen (da fällt mir ein, dass ich die noch rausnehmen muss), und meine nächsten Tage/Wochen organisiert. Habe heute endlich den Mietwagen für das kommende WE gemietet. Will ja dann mit ein paar Leuten an die Westküste fahren. Erfreulicherweise sind heute noch zwei dazugekommen. Nun sind wir eine Truppe die nur aus AuPairs besteht. Ausser ich natürlich.
Hätte heute eigentlich noch mit den beiden Mitbewohnern, beide sind Ingenieure, indie National Galery gehen können aber darauf habe ich nicht so die große Lust. Ich schlug ihnen vor morgen Nachmittag mal das techn. Museum zu besuchen. Das fanden die beiden natürlich besser ;) . Am Vormittag werde ich hier die Umgebung mal weiter abchecken. Die beiden Ingnieure müssen erst zu ihrem Englischsprachkurs dann können wir durch Londons Museenlandschaft ziehen.

Hier mal noch ein Video welches zeigt, mit welchen Mitteln auf Parteien aufmerksam gemacht wird. Das nimmt ja schon fast amerikanische Zustände an.

Und hier mal noch eines aus dem Club :) . Der Schnee war nicht schlecht!

Ich wünsche allen eine gute Nacht.
Bis morgen.