// April 14th, 2008 // 4 Comments » // Paris
Soi, es ist mal wieder an der Zeit etwas von mir zu berichten. Die letzten 4 Tage waren durchaus ereignisreich. So soll es sein.
Am Mittwoch letzter Woche bin ich zu meiner Cousine nach Lingfield gefahren. Das ist schon seit einiger Zeit so abgequatscht und darauf habe ich mich sehr gefreut. Das coole ist, dass ihre Hosteltern (sie ist AuPair – passt also auf Kinder auf) kurz vor meiner Ankunft in Lingfield in den Urlaub gefahren sind, wir also die 2 Tage meines Aufenthalts zusammen verbringen konnten.
An meinem Anreisetag holte mich Rieke vom Bahnhof ab und wir fuhren zu dem sehr schön eingerichteten Landhaus ihrer Hosteltern. Für meinen Geschmack zu groß. Wer braucht schon 16 Zimmer + 8 Bäder? Wird nie voll ausgenutzt. Nunja, so bekam ich mein eigenes Zimmer + Bad. Sie führte mich dann ein wenig auf dem Gelände rum. Zeigte mir wo die Bediensteten wohnen, wo das Baumhaus für die Kids gebaut wird, wo der Pool und der Tenniscourt ist. Kurz danach haben wir zusammen schön gekocht und “I am Legend” geschaut.
Am nächsten Tag, also dem Donnerstag, begaben wir uns, nach einem reichlichen Frühstück, auf den Weg nach Brighton. Brighton ist eine durchaus schöne Küstenstadt mit einem großen Pier an dessen Ende zu jeder Jahreszeit ein Rummel ist. Tagsüber ist dort fast nichts los aber Abends, so meint Rieke, geht da immer gut die Post ab. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick af die Stadt und den Strand. Noch etwas besonderes hat Brighton. Ein wohl gut betuchter Scheich schenkte der Stadt ein Gebäude mit einer aus aus dem Morgenland kommender Architektur. Es könnte eine Art Moschee sein aber muss es nicht. Auf jedenfall schon ein wenig eigenartig auf den ersten Blick, weil man sowas in der Region natürlich nicht unbedingt erwartet. Nach einem längeren Aufenthalt am Strand und einem Bummel durch die Stadt begaben wir uns wieder auf den 40min Rückweg. Wieder in Lingfield angekommen bekochte mich Rieke und buk “Kuchen”. Kuchen nicht aber sowas in der Art. Ich weis nicht mehr recht wie es sich nennt. Am Abend holten sind wir dann zusammen mit Svenja (eine Freundin von Rieke) in einen Pub gegangen. Der war gut und billig. Dort tranken, quatschten und spielten wir Billard. War wirlich sehr angenehm.
Der nächste Tag, ein Freitag war auch schon Abreisetag. Das Frühstück war diesmal recht kurz. Wir standen recht spät auf und da ich schon 11.30 am Flughafen sein musste sputeten wir uns etwas. Rieke fuhr mich zum Flughafen Heathrow. Dort verabschiedeten wir uns und ich ließ London nun hinter mir. Terminal 5, ganz neu und schick gemacht erwartete mich. Es ging alles recht fix. Hatte mich schon vorher, wie ich es immer mache, über das Internet eingecheckt und mir einen Sitzplatz ausgesucht. Als och dann im Flieger saß ging so ein schlimmes Unwetter los, dass alle Flüge erstmal in Warteposition verharrten. Wir waren schon auf dem Weg zur Startbahn und mussten dann da warten … viele andere Flugeuge ebenfalls. So was habe ich noch nie vorher gesehen. so viele Flieger in Warteposition … war ein cool anzusehender Stau vieler verschiedener Flugzeugtypen. Mehrere A320, und min. 2 Boing 747ner ergeben allein schon ein tolles Bilder
. Nachdem die schechtweeterfront abgezogen war konnten wir mit einer Stunde Verspätung starten. Der Flug war ruhig, ich genoss ihn. Am Flughafen Charles de Gaule angekommen wartete ich ewig auf mein Gepäck um mir dann sagen zu lassen, dass es mit der nächsten Maschiene kommen würde. Als auch dies nicht eintraf gab ich den netten franz. British Airways Angestellten die Adresse von den Hosteltern meiner Kumpeline Carolin. sie erwartete mich eigentlich schon seit geraumer Zeit am Bahnhof Gare du Nord, fuhr dann aber, weil sie an dem abend noch arbeiten musste, nach Le Raincy zurück. Ich folgte ihr viel später, wo sie mich dann am Bahnhof abholte. Der Abend wurde dann noch in einem feinen chinesischen Restaurant ausgeklungen in welches mich die Gasteltern von Carolin lieberweise einluden. All zu lang machten wir dann nicht mehr, es sollte ja am nächsten Morgen sehr früh losgehen. Zudem musste ich für die lange Autofahrt gut ausgeruht sein.
Der nächste Morgen lief fast so ab wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir kamen nur etwas zu spät am vereinbarten Treffpunkt an. Doch wie sich herausstellte war das gar nicht so schlimm, denn nicht nur wir kamen etwas unpünktlich. Nach langer Busfahrt zum Flughafen Orly hielt ich dann endlich den Schlüssel für den Wagen in der Hand. Ein Renault Scenic war für die nächsten 2 Tage unser Transportmittel. Eigentlich erwarteten wir einen 1er BMW oder einen Peugot 307 aber der Wagen war durchaus wie für uns gemacht. Gefiel mir und den Anderen sehr. Mit den Anderen meine ich die 4 AuPairs Carolin, Anna, Kathrin und Stephan. Unser erstes Ziel war der Mont St. Michel, welcher ca. 370km westl. von Paris an der Küste liegt. Dieser Mont St. Michel ist nicht einfach nur ein Berg (Mont) nein, auf ihm ist sogar ein großer Gebäudekomplex aus vergabgener Zeit welche heute gröstenteils für touristische Zwecke genutzt wird. Was damals die Funktion war kann ich euch nicht genau sagen. Fackt ist, dass diese “Burg” strategisch gut positioniert ist. Es ist nämlich so, dass der Berg eigentlich im Atlantik liegt und nur zur Zeit der Ebbe begehbar war. Heute ist aus touristischen Gründen eine Strasse errichtet worden. Ein militärischer Zweck liegt also nahe. Vielleicht wollten die Mönche auch einfach nur ihre Ruhe haben. Ich werde mich diesbezüglich nochmal informieren. Da wir eine recht ruhige Strecke bis dorthin wählten waren wir übrigens erst so gegen 14 / 15Uhr da. Als nächstes machten wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft und fanden diese in der Nähe von St. Malo. Wir checkten ein und fuhren dann nochmal in die Stadt um zu essen und um uns einen Eindruck von der Stadt zu verschaffen. Wir bestellten alle so, dass wir ein abwechslungsreiches Abendbrot zu uns nehmen konnten. Schnecken, Langusten, Austern, Steak, Krabben und anderes Getier wanderten in unsere Mägen. Das Eine hat weniger gut geschmeckt das Andere mehr. So gegen 22Uhr begaben wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Heim. Dort angekommen konnte ich einen indianischen Freudestanz um mein Gepäck machen. BA hat es mir tatsächlich zugesandt. Viel quatschen und dann schlafen war danach angesagt. Bilder zu dem WE oben in einer neuen Seite!
Am nächsten Tag, dem Sonntag, lag unser Ziel weiter südlich. Das Cap Fréhel erkundeten wir ausgiebig. Der Ausblick war einfach atemberaubend. Die Fotos geben das leider nicht so wieder aber sind teilweise sehr gut gelungen. Drei von uns waren immer damit beschäftigt tolle Fotos zu schiessen sodass auch gute dabei sein müssen. Zuvor sind wir noch an einem tollen Strand vorbeigekommen dessen Namen ich leider nicht mehr weis.
Wir verbrachten bstimmt 3 – 4 Stunden am Cap und mussten dann leider, nach einem Essen im ital. Restaurant, die Rücktour antreten. Vier Minuten nach Abgabetermin kamen wir bei Sixt in Orly an! Wir wären noch pünktlicher gewesen, wenn es denn nicht noch einige lustige Eskapaden gegeben hätte
. Aber das nenn ich mal gutes Timing! So ca. 24 Uhr waren Caro und ich dann wieder zu Hause. Wir sind kurz danach eingeratzt. Am nächsten Morgen musste Caro ca. 10Uhr in der Schule sein. Wir fuhren beide in die Stadt. Da ich über den HospitalityClub keine Zusagen zum übernachten bekam organisierte ich mir ein Hostel in welchem ich jetzt die nächsten 4 Tage bin. Das blöde ist nur, dass die gar kein Internet haben. So werde ich mich immer zu Maccen reinsetzten müssen um mich zu informieren und um hier was vom Stapel zu lassen. Im übrigen scheint es so, dass ich mal wieder der einzige Junge bin hier in dem Zimmer. Bis jetzt habe ich noch niemanden hier gesehen aber die Klamotten die auf den Betten liegen sagen schon alles. Irgendwie ist das komisch …
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Guti, mein Accu ist gleich alle. Ich wünsche euch was.
P.S.: Sitze hier an irgendeiner Strasse und habe nen FreeWLAN gefunden. Naja, eher ein WLAN Netzwerk welches nicht verschlüsselt ist. Glück gehbat. Bei Maccen scheints kein WLAN mehr zu geben
. Werde dann jetzt wohl öfter hier sein und auf der Banke sitzen. Zukünfitg aber am Tag. Hier laufen ab und zu komische Menschen lang …
bYe