Résumé

// Juni 7th, 2009 // New York

Genau vier Wochen ist es nun schon her, dass ich in den Flieger nach Deutschland einstieg und damit das Ende meiner USA/Kanadareise besiegelte. Während dieser Zeit ist der Alltag wieder voll und ganz eingekehrt und ich konnte alles ein wenig sacken lassen. Zeit für einen kleinen Rückblick.

Wichtig für solche Reisen die man alleine begeht, ist eine offene, ausgeprägt freundliche Art an den Tag zu legen und sich für das Leben anderer zu interessieren. So kommt man schnell ins Gespräch und kann die wenige Zeit die man hat effektiv nutzen. Wichtig auch ein Hang zur Spontanität.Hätte ich meinen Aufenthalt in den Staaten durchgeplant, hätte ich wahrscheinlich nicht so viel erlebt. Geplant war es eigentlich gar nicht nach Toronto zu fahren aber es ergab sich halt. Geplant war mit einem Bus nach Boston zu fahren aber es ergab sich, dass ich mit nen paar dort erst kennengelernten Leuten mit Auto dort hinfuhr, was natürlich um ein vielfaches besser ist :) .

New York war natürlich enorm beeindruckend aufgrund der Vielfalt und den daraus ergebenden Motiven. Laut, teilweise dreckig und zu viele Menschen störten mich aber schon sehr. Aus dem Grund schaute ich mich danach um aus der Stadt rauszukommen.
New York muss man schon gesehen haben. Dort treffen einfach so viele Welten aufeinander und es ist spannend zu beobachten wie sich alles fügt und gut miteinander auskommt.
Boston und Toronto lagen mir schon viel eher. In Boston, auf Grund des nahegelegenen MIT (Massechusets Institute of Technology) und der Harvard University, sieht man auf den Strassen viele junge Menschen. Leider kam ich nicht dazu mal auf eine Party zu gehen um direkten Kontakt zu bekommen und zu erfahren wie es sich in der Stadt lebt. Das kommt vielleicht noch. Werde dieser Stadt sicher nochmal einen Besuch abstatten.

Alles in allem bin ich von dem alleine Reisen, auch wenn es sich viele nicht vorstellen können, überzeugt. Es ergeben sich mehr Möglichkeiten als allein reisender, man kann seinen Interessen nachgehen ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Toll auch,  so viele Menschen kennen zu lernen mit denen man auch nach der Reise noch Kontakt hat. Per Facebook (internationales Netzwerk wo jeder angemeldete ein Profil hat und sich mit anderen austauschen kann) verliert man sich nicht aus den Augen. Schade nur, dass man sich so sehr selten im Leben sehen wird. Sieht man sich aber mal ist es so, als lägen keine Jahre zwischen dem einem und dem anderen Treffen.
Eine Reise mit Freunden ist natürlich auch sehr schön :) . Das will ich mit dem vorher gesagten nicht ausser Acht lassen.

Nun denn. Ich danke für eure Aufmerksamkeit und eure vielen lieben Kommentare.
Bis zur nächsten Reise.

Albrecht

One Response to “Résumé”

  1. Jens sagt:

    Danke Albrecht….. herzlichen Dank!
    Und schön, dass Du die Freiheit hast, sowas machen zu können.

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